Roboter werden 45% der Jobs ersetzen

Roboter werden 45% der Jobs ersetzen

Der industrielle Niedergang Großbritanniens begann mit dem Festhalten an nutzlosen Jobs. Legendär ist der Heizer auf der Diesellok, der jahrelang ohne Aufgabe mitfuhr. Die Briten hatten sich der Automatisierung massiv widersetzt, mit der Konsequenz, dass die ehemalige Industrienation Nummer eins nun weitgehend de-industrialisiert ist. Weniger als 10% des britischen BIP wird noch von der Industrie beigesteuert, häufig von Firmen, die mittlerweile in ausländischer Hand sind. Die alten Industriezentren sind heutzutage Armenhäuser mit hoher Arbeitslosigkeit.

Die nächste Revolution hat bereits angefangen. Roboter sind in der Massenproduktion bereits weitgehend Standard. Mit dem zusätzlichen Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) werden Roboter auch für andere Bereiche immer leistungsfähiger. Und natürlich hat das Auswirkungen auf unser zukünftiges Arbeitsleben. Viele zukünftige Jobs wird es definitiv nicht mehr geben, auch wenn viele sich das nicht vorstellen können. Es ist nicht nur der Taxi- oder Lkw-Fahrer, der durch autonomes Fahren wegfallen wird. Im Kaufhaus wird es automatisierte Kassen ohne Personal geben, wie heute schon bei IKEA oder bei machen Discountern.

Ein anderes Beispiel ist das Personal in Banken, das schon weitgehend unsichtbar ist. Der Buchhalter wird durch automatisierten Rechnungsfluss und spezieller Scan-Software entbehrlich, der Materialfluss wird durch ausgeklügelte Software selbständig gesteuert. Der Einkauf kann durch Nutzung von Einkaufsplattformen mit reduzierten Personal erfolgen, ebenso der Verkauf. Teilautonome Maschinen benötigen drastisch weniger Personal, auch für Aufgaben, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können. Beratungen werden schon heutzutage durch Maschinen unterstützt oder komplett erledigt, selbst in großen Kliniken.

Alle Unternehmen, die bereits heute in diesen Zug sitzen, werden dem britischen Beispiel entkommen. Sobald der Zug richtig in Fahrt gekommen ist, wird es unendlich schwierig noch aufzuspringen. Das sind die Verlierer von morgen, die es dann nicht mehr geben wird.

Ohne externe Beratung wird das kaum ein Unternehmer aus eigener Kraft schaffen. Die Aufgaben sind zu vielfältig, der Aufwand sich in komplexe Themen neu hereinzuarbeiten, wird nebenher nicht laufen. Ohne diese Investition ist allerdings Schicht im Schacht.

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